
Ulli Potofski: Krankheit, Tod und letzter Wunsch – alle Fakten
Wenn ein Gesicht, das man jahrelang mit Fußball und Bundesliga verbunden hat, aus ganz anderen Gründen in den Nachrichten auftaucht, bleibt man hängen – bei Ulli Potofski waren es mehrere Schicksalsschläge: eine Leukämie-Diagnose, ein verschobener Eingriff und die Frage nach seinen Finanzen. Dieser Artikel zeichnet die letzten Monate des Sportreporters nach und zeigt, welcher Herzenswunsch ihm bis zuletzt wichtig blieb.
Name: Ulrich „Ulli“ Potofski ·
Geburtsdatum: 7. Juli 1952 ·
Sterbedatum: 2. August 2025 ·
Alter bei Tod: 73 Jahre ·
Todesursache: Leukämie ·
Beruf: Sportmoderator und -reporter
Kurzüberblick
- Ulli Potofski starb am 2. August 2025 an Leukämie (RP Online (Regionalzeitung, berufener Sportbericht))
- Sein letzter Wunsch war die Bestattung auf dem Fan-Feld des FC Schalke 04 (WAZ (regional verankerte Tageszeitung))
- Der genaue Umfang der finanziellen Notlage – BILD berichtet von Verarmung, die Lebensgefährtin äußerte sich zurückhaltend (BILD (Boulevardzeitung mit Exklusiv-Interview))
- Wer die Beerdigungskosten genau übernommen hat, ist nicht abschließend belegt (BILD (Boulevardzeitung mit Exklusiv-Interview))
- Eine Knochenmarktransplantation war für den 1. August 2025 geplant, wurde aber verschoben (RP Online)
- Potofski starb einen Tag später, bevor die OP stattfinden konnte (FOCUS online (Nachrichtenmagazin))
- Die Bestattung auf dem Schalker Fan-Feld wurde vollzogen (NRZ (Ruhrgebietszeitung))
- Die Erinnerung an seine Arbeit als Sportreporter lebt weiter – Gedenkbeiträge und Fan-Initiativen halten sein Vermächtnis wach (NRZ (Ruhrgebietszeitung))
Sechs zentrale Fakten auf einen Blick – sie zeigen die wichtigsten Stationen eines Lebens, das im Dienst des Fußballs stand.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Vollständiger Name | Ulrich Potofski |
| Geburtsort | Gelsenkirchen |
| Todesort | Krefeld |
| Beruf | Sportmoderator, Kommentator, Reporter |
| Bekannt für | RTL-Sportberichterstattung, „Anpfiff“ |
| Todesursache | Leukämie |
Welche Krankheit hatte Ulli Potofski?
Leukämie-Diagnose und letzte Lebensmonate
Ulli Potofski litt an Leukämie, einer bösartigen Erkrankung des blutbildenden Systems. Seine Lebensgefährtin Nadja Bogdanovic bestätigte die Diagnose gegenüber mehreren Medien (BILD (Exklusivinterview mit der Lebensgefährtin)).
Ende Juli 2025 erhielt Potofski die Nachricht, dass die Knochenmarkspenderdatei einen passenden Spender gefunden hatte – ein Hoffnungsschimmer nach langer Suche. Doch das Schicksal wollte es anders.
Die Transplantation war für den 1. August 2025 an der Universitätsklinik Essen angesetzt (RP Online (Berichterstattung aus der Region)). Doch der Eingriff wurde verschoben, weil der Spender sich im Urlaub befand. Ein neuer Termin war für Mitte August vorgesehen (stern (Magazin mit Hintergrundbericht)). Potofski erlebte diesen Termin nicht mehr. Er starb am 2. August 2025 im Krankenhaus in Krefeld, einen Tag nachdem die lebensrettende OP hätte stattfinden sollen (FOCUS online (Nachrichtenportal)).
Mehrere Medien berichten, dass Potofski in seinen letzten Stunden unter starken Fieberschüben litt (stern (Magazin mit Hintergrundbericht)). Die Krankheit hatte seinen Körper bereits zu sehr geschwächt.
Warum starb Ulli Potofski verarmt?
Finanzielle Situation im Alter
BILD berichtete, dass Potofski zuletzt verarmt gewesen sei. Die Schlagzeile „Verarmt gestorben“ machte schnell die Runde und warf Fragen auf: Wie konnte ein jahrelang erfolgreicher Sportreporter in finanzielle Not geraten?
Die Lebensgefährtin Nadja Bogdanovic äußerte sich gegenüber der Zeitschrift Bunte zu den Umständen und bestätigte, dass es finanzielle Engpässe gegeben habe (Bunte (People-Magazin mit Exklusivbericht)). Zu den genauen Summen oder Gründen machte sie keine detaillierten Angaben. Die Berichterstattung über den genauen Grad der Verarmung ist nicht vollständig einheitlich.
„Er hatte in den letzten Jahren kaum noch Einkünfte aus dem Sportjournalismus. Die Aufträge wurden weniger, die Krankheit kam dazu.“
— Nadja Bogdanovic, Lebensgefährtin, zitiert von Bunte
Medienberichte über Verarmung
Die Finanzsituation von Ulli Potofski warf ein Schlaglicht auf ein größeres Problem: Viele freiberufliche Sportjournalisten haben keine ausreichende Altersvorsorge, wenn die Aufträge ausbleiben. T-Online griff das Thema auf und diskutierte die Hintergründe seiner finanziellen Not (BILD (Bericht zur wirtschaftlichen Lage)).
Potofski war jahrelang eines der bekanntesten Gesichter im deutschen Sportfernsehen – und starb dennoch ohne finanzielle Polster. Sein Schicksal verdeutlicht, wie schnell eine Karriere im öffentlichen Dienstleistungssektor in prekäre Verhältnisse kippen kann, sobald die Aufträge versiegen.
Die Frage, warum genau seine Ersparnisse aufgebraucht waren, lässt sich aus den vorliegenden Quellen nicht abschließend beantworten. Es gibt Hinweise auf lange Krankheitsphasen, fehlende Versicherungsleistungen und ausbleibende Honorare – aber keine offizielle Stellungnahme einer Behörde oder eines Nachlassverwalters. Der Fall bleibt an dieser Stelle teilweise spekulativ.
Was war der letzte Wunsch von Ulli Potofski?
Bestattung auf dem Schalker Fan-Feld
Ulli Potofski war gebürtiger Gelsenkirchener und sein ganzes Leben lang mit dem FC Schalke 04 verbunden (FOCUS online). Sein letzter Wunsch war es, auf dem Fan-Feld des Vereins bestattet zu werden – einem besonderen Areal, auf dem treue Anhänger ihre letzte Ruhe finden können.
Dieser Wunsch wurde nach seinem Tod erfüllt (WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Bericht aus Gelsenkirchen)). Die Trauerfeier und Beisetzung fanden im August 2025 statt. Fans legten Blumen und Schalke-Schals nieder (NRZ (Neue Ruhr Zeitung, Fan-Gedenken)).
„Schalke war sein Leben. Er hat immer gesagt: Wenn ich mal gehe, dann möchte ich bei meinen Jungs sein, auf dem Platz, wo die Fans stehen.“
— Nadja Bogdanovic, Lebensgefährtin, zitiert von WAZ
Erfüllung des Wunsches
Die Bestattung auf dem Fan-Feld ist eine besondere Ehre, die nur langjährigen, eng verbundenen Anhängern gewährt wird. Dass Potofski diese Ehre zuteilwurde, zeigt die tiefe Verbundenheit zwischen dem Reporter und dem Verein, den er einst selbst als Journalist begleitete. Der Wunsch ging in Erfüllung, noch im selben Monat seines Todes.
Wer hat die Beerdigung von Ulli Potofski bezahlt?
Kostenübernahme und Unterstützung
Über die Finanzierung der Beerdigung von Ulli Potofski gibt es unterschiedliche Angaben. Einige Medienberichte deuten darauf hin, dass die Kosten durch Spenden oder Zuschüsse von Angehörigen und Freunden gedeckt wurden. Eine offizielle Stellungnahme einer Stiftung oder des Vereins FC Schalke 04 liegt dazu nicht vor.
Die Lebensgefährtin Nadja Bogdanovic erklärte in Interviews, dass die Familie und enge Freunde zusammengeholfen hätten, um eine würdevolle Bestattung zu ermöglichen (Bunte). Konkrete Summen oder Geldgeber wurden nicht genannt.
Wer letztlich die Rechnung für das Begräbnis beglich, bleibt eine offene Frage. Klar ist nur: Ohne private Initiativen hätte die Bestattung womöglich anders ausgesehen – ein weiteres Kapitel in der Tragödie um einen Mann, der dem deutschen Fußball so viel gegeben hatte.
Die Implikation: Trotz öffentlicher Anteilnahme fehlen bislang belastbare Belege zur Finanzierung der letzten Ruhestätte.
Hatte Ulli Potofski Kinder?
Familienstand und Nachkommen
Ulli Potofski hinterlässt eine Tochter namens Nadja (BILD). Sie war in seinen letzten Lebensjahren an seiner Seite, ebenso wie seine Lebensgefährtin Nadja Bogdanovic, die sich bis zuletzt um ihn kümmerte.
Die Familie hielt sich in der öffentlichen Berichterstattung überwiegend zurück – ein Zeichen von Diskretion in einer Zeit, in der die Medien starkes Interesse an der Geschichte zeigten. Die Tochter trat nach dem Tod des Vaters nicht öffentlich auf, was von den Medien respektiert wurde.
„Seine Tochter war sein größter Stolz. Er hat immer gesagt, sie sei das Beste, was ihm im Leben passiert ist.“
— Vertrauter aus dem Umfeld, zitiert von BILD
Zeitleiste der letzten Monate
- 7. Juli 1952: Geburt in Gelsenkirchen
- 1970er–1990er: Aufstieg als Sportreporter bei RTL, Entwicklung und Moderation von „Anpfiff“ (FOCUS online)
- 2024–2025: Finanzielle Schwierigkeiten und gesundheitlicher Niedergang (BILD)
- Ende Juli 2025: Passender Knochenmarkspender gefunden – Transplantation für 1. August 2025 geplant (RP Online)
- 1. August 2025: OP wird verschoben – Spender im Urlaub
- 2. August 2025: Tod an Leukämie in Krefeld
- August 2025: Bestattung auf dem Fan-Feld des FC Schalke 04 (NRZ)
Bestätigte Fakten und was unklar bleibt
Bestätigte Fakten
- Ulli Potofski ist am 2. August 2025 gestorben
- Todesursache war Leukämie (RP Online)
- Sein letzter Wunsch war die Bestattung auf dem Schalker Fan-Feld (WAZ)
- Er hatte eine Tochter namens Nadja (BILD)
- Eine Knochenmarktransplantation war geplant, wurde aber verschoben (FOCUS online)
Was unklar bleibt
- Detailgrad der finanziellen Verarmung – es gibt widersprüchliche Berichte
- Wer genau die Beerdigungskosten übernommen hat – gesicherte Quellen stehen aus
- Exakte Höhe der Schulden oder fehlenden Versorgungsansprüche
Die Implikation ist eindeutig: Während die groben Umrisse der Geschichte klar sind, fehlen an mehreren Stellen die belegbaren Belege – ein Zustand, der für die Nachwelt Raum für Spekulationen lässt.
Stimmen zum Tod von Ulli Potofski
„Wir haben bis zur letzten Minute gehofft, dass die Transplantation noch klappt. Aber sein Körper war einfach zu schwach.“
— Nadja Bogdanovic, Lebensgefährtin, zitiert von stern
„Er war ein Urgestein des deutschen Sportjournalismus. Seine Stimme gehörte zum Bundesliga-Sonntag wie das Tor zur Halbzeit.“
— Weggefährte, zitiert von FOCUS online
„Er hatte nichts mehr, aber er hat nie geklagt. Sein Lächeln hat er bis zum Schluss nicht verloren.“
— Vertrauter, zitiert von Bunte
Für die Medienwelt und für die Fans des Fußballs ist der Verlust von Ulli Potofski eine Zäsur. Seine Kollegen erinnern an einen Mann, der nie im Mittelpunkt stehen wollte – und doch unvergesslich war.
Der Fall Ulli Potofski wirft ein Schlaglicht auf ein System, in dem selbst langjährige, erfolgreiche Journalisten im Alter ohne Sicherheit dastehen können. Für freiberufliche Sportreporter und Medienschaffende in Deutschland ist die Konsequenz klar: Eine frühzeitige private Altersvorsorge ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit, sonst droht im Krankheitsfall die finanzielle Katastrophe.
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Häufig gestellte Fragen
An welcher Krankheit litt Ulli Potofski?
Ulli Potofski litt an Leukämie, einer Krebserkrankung des blutbildenden Systems. Daran ist er am 2. August 2025 gestorben (RP Online).
Warum starb Ulli Potofski verarmt?
Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass Potofski in seinen letzten Jahren kaum noch Einkünfte aus dem Sportjournalismus hatte und gleichzeitig hohe Krankheitskosten tragen musste. Eine genaue Aufklärung der finanziellen Verhältnisse steht noch aus (BILD).
Wurde der letzte Wunsch von Ulli Potofski erfüllt?
Ja. Er wurde auf dem Fan-Feld des FC Schalke 04 bestattet, seinem ausdrücklichen Wunsch entsprechend (WAZ).
Hat Ulli Potofski Kinder hinterlassen?
Ja, er hinterlässt eine Tochter namens Nadja (BILD).
Wer kümmerte sich um die Beerdigung von Ulli Potofski?
Die Organisation übernahm offenbar seine Lebensgefährtin Nadja Bogdanovic im Kreis der Familie und Freunde. Die genaue Finanzierung ist nicht abschließend geklärt (Bunte).
Wie alt wurde Ulli Potofski?
Er wurde 73 Jahre alt. Geboren am 7. Juli 1952, gestorben am 2. August 2025.
Was war die Todesursache von Ulli Potofski?
Die Todesursache war eine Leukämie-Erkrankung. Eine geplante Knochenmarktransplantation konnte nicht mehr durchgeführt werden (FOCUS online).
War Ulli Potofski bis zuletzt im Krankenhaus?
Ja, er verbrachte seine letzten Tage im Krankenhaus in Krefeld, wo er an Fieberschüben litt und schließlich verstarb (stern).
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