
Dr. Matthias Riedl: Haferflocken und Ernährungsfehler
Wer morgens zu Haferflocken greift, tut das meist aus Gewohnheit – doch der Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl sieht in ihnen ein echtes Stoffwechsel-Werkzeug. Was der Arzt aus Hamburg zu Frühstück, den fünf häufigsten Ernährungsfehlern und der Wirkung von Hafer sagt, fasst dieser Ratgeber zusammen – am Ende wissen Sie nicht nur, was auf den Teller gehört, sondern auch warum.
Geburtsdatum: 6. Oktober 1962 ·
Beruf: Facharzt für Innere Medizin, Ernährungsmedizin, Diabetologe ·
Funktion: Ärztlicher Leiter des Medicum Hamburg ·
Bekannt für: Ernährungsberatung, myFoodDoctor-App, Bestseller-Bücher
Kurzüberblick
- Dr. Riedl ist approbierter Arzt, Facharzt für Innere Medizin, Ernährungsmediziner und Diabetologe (Medicum Hamburg (Praxis-Webseite)).
- Er empfiehlt Haferflocken als Teil einer gesunden Ernährung (myFoodDoctor (App-eigener Ratgeber)).
- Details zu Familienangehörigen (Ehefrau, Tochter) sind nicht öffentlich dokumentiert (keine bestätigte Quelle).
- Exakte Umsatzzahlen der myFoodDoctor-App sind nicht bekannt (keine öffentlichen Quellen).
- 2024: myFoodDoctor veröffentlicht Beitrag „Hafer – heimisches Superfood“ (myFoodDoctor (App-eigener Ratgeber)).
- 2025: SWR-Interview mit Riedl zur Haferkur (SWR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
- Zunehmende mediale Aufmerksamkeit für Riedls Haferkur-Konzept, besonders bei Diabetikern (SWR (2025)).
- Weitere Studien zu Beta-Glucan und Stoffwechselwirkung werden erwartet (NDR (Ratgeber Gesundheit)).
Fünf zentrale Fakten über Dr. Matthias Riedl, die seine Position im deutschen Gesundheitswesen zeigen:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Beruf | Facharzt für Innere Medizin, Ernährungsmedizin, Diabetologe |
| Geburtsdatum | 6. Oktober 1962 |
| Arbeitgeber | Medicum Hamburg (MVZ) |
| Bekannt für | Ernährungsberatung, myFoodDoctor, Bestseller |
| Website | ernaehrungsdoc-matthias-riedl.com |
Was sagt Dr. Riedl zu Haferflocken?
Kaum ein Lebensmittel wird von Dr. Matthias Riedl so häufig genannt wie die Haferflocke. Er bezeichnet sie als „heimliches Superfood“ und betont, dass ihre Wirkung bei Stoffwechselerkrankungen an die eines Medikaments heranreichen könne (myFoodDoctor (App-eigener Ratgeber)).
Wie wirken Haferflocken im Körper?
- Der lösliche Ballaststoff Beta-Glucan bindet Gallensäuren im Darm und senkt nachweislich den Cholesterinspiegel (NDR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Ratgeber Gesundheit)).
- Die komplexen Kohlenhydrate werden langsam verdaut, was den Blutzucker stabil hält – besonders wertvoll für Diabetiker.
- Im SWR-Interview sagte Riedl, die Haferkur sei ein „Reset für den Körper“ und liefere Eiweiß, viele Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe (SWR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
Das Muster: Hafer ist kein Wundermittel, aber ein hochwirksames Präparat der Natur – mit einer klar definierten Obergrenze.
Welche Nährstoffe machen Hafer so wertvoll?
- Beta-Glucan: senkt Cholesterin und reguliert den Blutzucker.
- Komplexe Kohlenhydrate: sorgen für langanhaltende Sättigung.
- Vitamine (B1, B5), Mineralstoffe (Magnesium, Eisen, Zink) und Antioxidantien.
Die Empfehlung lautet: 50–80 Gramm Haferflocken pro Tag – je nach Verträglichkeit und Stoffwechsellage (NDR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Ratgeber Gesundheit)).
Die Konsequenz: Wer seinen Stoffwechsel verbessern will, setzt auf die Kombination aus Beta-Glucan und komplexen Kohlenhydraten – nicht auf Wundermittel, sondern auf angewandte Ernährungsmedizin.
Was frühstückt Dr. Riedl?
Der Ernährungsmediziner selbst startet mit einem Glas Wasser in den Tag – dann folgt ein Frühstück, das als Blaupause für seine Patienten dient.
Welche Zutaten verwendet Dr. Riedl für sein Frühstück?
- Haferflocken (zart oder kernig) mit Wasser oder pflanzlicher Milch.
- Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren) – reich an sekundären Pflanzenstoffen, niedrig im Zucker.
- Nüsse oder Samen (Walnüsse, Leinsamen) – für gesunde Fette und Ballaststoffe.
- Verzicht auf Zucker, Weißmehl und industrielle Frühstückscerealien (CHIP (Ratgeber-Portal)).
Warum setzt er auf Haferflocken und Beeren?
Die Kombination aus komplexen Kohlenhydraten (Hafer), Antioxidantien (Beeren) und gesunden Fetten (Nüsse) hält den Blutzucker stabil und liefert langanhaltende Energie. Laut Riedl vermeidet man so den klassischen Blutzucker-Absturz nach einem süßen Frühstück (SWR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
Der Patient, der von Weißbrot auf Riedls Hafer-Beeren-Mix umsteigt, stabilisiert seinen Blutzucker über Stunden – und vermeidet Heißhunger am Vormittag. Der Trade-off: fünf Minuten mehr Zeit für die Zubereitung.
Das Prinzip: Nicht der Verzicht, sondern die richtige Kombination macht den Unterschied – das Frühstück wird zur Insulinstabilisierung.
Wie seriös ist Dr. Matthias Riedl?
Diese Frage stellen viele, die Riedls Empfehlungen im Netz sehen. Die Antwort fällt differenziert aus.
Welche Qualifikationen hat Dr. Matthias Riedl?
- Approbierter Arzt, Facharzt für Innere Medizin.
- Zusatzbezeichnungen: Ernährungsmedizin, Diabetologe.
- Ärztlicher Leiter des Medicum Hamburg, einem medizinischen Versorgungszentrum (Medicum Hamburg (Praxis-Webseite)).
- Herausgeber mehrerer Bestseller-Bücher zum Thema Ernährung.
Ist die myFoodDoctor-App seriös?
Die App wird von der Stiftung Warentest positiv bewertet – sie biete fundierte Ernährungspläne und sei medizinisch begleitet. Allerdings gab es wiederholt Kritik an versteckten Kosten und Abo-Fallen; Nutzer berichten von ungewollten Verlängerungen. Die Verbraucherzentrale warnte vor automatischen Zahlungen (Verbraucherzentrale (unabhängige Verbraucherorganisation)).
Das bedeutet: Die medizinische Qualität ist hoch, das Vertragsmodell mit Vorsicht zu genießen.
Der App-Markt zeigt, dass Selbstverständlichkeiten wie das Lesen der AGB sich auszahlen – vor allem bei Diensten mit positiven Tests, aber potenziellen Kostenfallen.
„Abo-Fallen im App-Store sind ein häufiges Problem. Nutzer sollten Kündigungsfristen genau beachten und regelmäßig prüfen, ob sie ungewollte Abos hatten.“
– Verbraucherzentrale, Ratgeber zu Abo-Fallen
Was sind die 5 häufigsten Ernährungsfehler?
Dr. Riedl hat klare Kategorien, an denen er die meisten Ernährungsprobleme festmacht.
Welche Fehler macht die Mehrheit der Deutschen?
- Zu viel Zucker – versteckt in Fertigprodukten, Softdrinks, Frühstückscerealien.
- Zu wenig Ballaststoffe – stattdessen Weißmehl und stark verarbeitete Kohlenhydrate.
- Zu viel verarbeitetes Fleisch – Wurst, Aufschnitt, Fertig-Gerichte mit hohem Salz- und Fettgehalt.
- Zu wenig Wasser – oft wird Durst mit Hunger verwechselt.
- Unregelmäßige Mahlzeiten – ständiges Snacking ohne feste Struktur (NDR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Ratgeber Gesundheit)).
Laut Dr. Matthias Riedl sind die häufigsten Ernährungsfehler zu viel Zucker, zu wenig Ballaststoffe, zu viel verarbeitetes Fleisch, zu wenig Wasser und unregelmäßige Mahlzeiten (NDR (Ratgeber Gesundheit)).
Wie korrigiert man diese Fehler?
- Vollkornprodukte statt Weißmehl – das verdoppelt die Ballaststoffaufnahme.
- Mehr Gemüse zu jeder Mahlzeit – idealerweise die Hälfte des Tellers.
- Ausreichend trinken: 1,5–2 Liter Wasser oder ungesüßter Tee pro Tag.
- Feste Essenszeiten einhalten – idealerweise drei Mahlzeiten ohne Zwischensnacks.
Der Hebel: Kleine Änderungen in der Zusammenstellung – Vollkorn statt Weißmehl, Wasser statt Softdrinks – verändern das Stoffwechselprofil nachhaltig.
Was sollte man als erstes morgens essen?
Ein häufiger Fehler: direkt nach dem Aufstehen zu Kaffee und süßem Gebäck zu greifen. Dr. Riedl rät zu einem bewussten Start.
Warum ist das Frühstück so wichtig?
Nach der Nachtruhe ist der Blutzuckerspiegel niedrig. Ein frisches, süßes Croissant oder gezuckerte Cornflakes treiben ihn rasant in die Höhe, worauf die Bauchspeicheldrüse mit einer großen Insulin-Menge reagiert – der klassische Jo-Jo-Effekt beginnt (SWR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
Welche Lebensmittel eignen sich besonders?
- Komplexe Kohlenhydrate: Haferflocken, Vollkornbrot, Quinoa.
- Proteine: Joghurt (natur), Eier, Hülsenfrüchte.
- Gesunde Fette: Nüsse, Samen, Avocado.
- Obst: Beeren bevorzugt, Banane oder Apfel in Maßen.
Das konkrete Muster: Haferflocken einweichen (über Nacht), mit Joghurt oder Milch, Beeren und einem Esslöffel Nüssen verfeinern – und kein Zucker.
Der Berufstätige, der morgens wenig Zeit hat, kann die Haferflocken am Vorabend einweichen und morgens nur noch Beeren und Nüsse ergänzen. Zeitaufwand: weniger als drei Minuten.
Der Patient mit Typ-2-Diabetes, der drei Tage lang die klassische Haferkur durchführt, kann laut Riedl seinen Insulinbedarf um bis zur Hälfte senken. Die Bedingung: keine zusätzlichen Kalorien, nur Wasser und ungesüßter Tee (SWR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
Die Praxis: Wer morgens auf die Kombination aus Hafer, Beeren und Nüssen setzt, setzt auf nachhaltige Energie statt auf Blutzuckerspitzen – das ist der Kern von Riedls Ansatz.
Bestätigte Fakten und offene Fragen
Bestätigte Fakten
- Dr. Riedl ist Arzt mit den genannten Fachrichtungen (Medicum Hamburg (Praxis-Webseite)).
- Er empfiehlt Haferflocken und ein proteinreiches Frühstück (CHIP (Ratgeber-Portal)).
- Die myFoodDoctor-App existiert und wurde positiv bewertet, aber auch kritisiert (Verbraucherzentrale (unabhängige Verbraucherorganisation)).
Was unklar ist
- Details zu Familienangehörigen (Ehefrau, Tochter) sind nicht öffentlich dokumentiert.
- Exakte Umsatzzahlen der App sind nicht bekannt.
- Die genauen Kosten der myFoodDoctor-App sind nicht vollständig transparent – Kritik an Abo-Fallen bleibt offen.
„Die Haferflocke wirkt wie ein Medikament – sie liefert Eiweiß, viele Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Diabetiker können ihren Insulinbedarf unter Umständen halbieren.“
– Dr. Matthias Riedl im SWR-Interview (März 2025)
Für den deutschen Verbraucher, der seinen Stoffwechsel nachhaltig verbessern will, liegt der Schluss nahe: Riedls Empfehlungen basieren auf anerkannter Ernährungsmedizin – doch die App sollte man nur mit einem klaren Kündigungsplan abonnieren. Die Haferflocken hingegen sind ein sicheres Investment. Wer mehr über die Verbindung von gesundheitlichen Themen und biografischen Hintergründen erfahren möchte, kann auch einen Blick auf den Artikel zu Wolfgang Grupp werfen: Wolfgang Grupp: Krankheit, Auto und Vermögen.
chip.de, instagram.com, youtube.com, youtube.com, podcasts.apple.com, instagram.com, ndr.de, wissenschaft-shop.de, kaisergranat.com
Wer mehr über die Empfehlungen des Ernährungs-Doc Matthias Riedl erfahren möchte, findet dort weitere wertvolle Tipps.
Häufig gestellte Fragen
Ist Dr. Matthias Riedl ein echter Arzt?
Ja, er ist approbierter Arzt, Facharzt für Innere Medizin, Ernährungsmediziner und Diabetologe sowie ärztlicher Leiter des Medicum Hamburg (Medicum Hamburg (Praxis-Webseite)).
Wie alt ist Matthias Riedl?
Er wurde am 6. Oktober 1962 geboren und ist 62 Jahre alt.
Hat Matthias Riedl eine Familie?
Details zu Ehefrau und Tochter sind nicht öffentlich dokumentiert. Ähnlich wie bei anderen öffentlichen Personen, etwa bei Ute Freudenberg (lesen Sie dazu: Ute Freudenberg: Aktuelles Leben, Krankheit und Karriere), sind private Details oft nicht vollständig bekannt.
Was ist die myFoodDoctor-App?
Eine App mit personalisierten Ernährungsplänen und medizinischer Begleitung. Die Stiftung Warentest bewertete sie positiv, jedoch gab es Kritik an Abo-Fallen und automatischen Verlängerungen (Verbraucherzentrale (unabhängige Verbraucherorganisation)).
Sind Haferflocken wirklich so gesund wie ein Medikament?
Laut Dr. Riedl können Haferflocken bei Stoffwechselerkrankungen ähnlich wirken wie Medikamente – insbesondere bei Cholesterin und Blutzucker. Sie ersetzen aber keine ärztliche Therapie (SWR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
Wie viel Haferflocken sollte man pro Tag essen?
Er empfiehlt 50–80 Gramm pro Tag, bei der klassischen Haferkur 75 Gramm pro Mahlzeit an drei aufeinanderfolgenden Tagen (NDR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Ratgeber Gesundheit)).
Welches Frühstück empfiehlt Dr. Riedl für Diabetiker?
Haferflocken (über Nacht eingeweicht) mit Wasser oder Milch, Beeren und Nüssen – kein Zucker, keine süßen Frühstücksflocken.
Wie bewertet die Stiftung Warentest die myFoodDoctor-App?
Die App erhielt positive Bewertungen für die medizinische Fundierung, jedoch wurden Abo-Kosten und automatische Verlängerungen von Verbraucherschützern kritisiert.